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Für das vorläufige Katastrophenschutz-Zentrallager im Wetteraukreis an der Geschwister-Scholl-Schule in Assenheim

mussten die Feuerwehrleute des 5. Löschzuges Niddatal und des 20. Löschzuges Karben am letzten Samstag ganz schön ran.

Unter Leitung ihrer beiden Zugführer Jörn Dutz und Hartmut Töpfer galt es 2.000 Feldbetten und 2.000 Wolldecken in Gitterrahmen auf Europlatten umzupacken.

Das DRK der Landesverstärkung Hessen war mit zwei großen Gliederzügen und einem Einzel-LKW aus dem 140 Kilometer entfernten Fritzlar nach Assenheim gekommen, um das so genannte „Basispaket Betreuung“ des Landes Hessen an den Wetteraukreis zu liefern. Das Land Hessen stellt dieses „Basispaket“ allen Landkreisen und kreisfreien Städten präventiv zur Verfügung, um auf groß- und kleinflächige Betreuungseinsätze im Kreisgebiet, beispielsweise bei großen Unfallereignissen oder Evakuierungen reagieren zu können.

Landrat Weckler: Gerüstet für eventuelle Schadensfälle

„Mit diesem ‚Basispaket Versorgung‘ sind wir gerüstet für eventuelle Schadensfälle wie Brand- und Wetterereignisse, die eine schnelle vorübergehende Unterbringung einer Vielzahl von möglichen Katastrophen-Opfern erforderlich machen. Zudem geht es darum, schnelle und effektive Hilfe leisten zu können, wenn Menschen durch unvorhersehbare Ereignisse, wie Naturkatastrophen oder Stromausfälle, obdachlos geworden sind oder auch aufgrund eines Bombenfundes evakuiert werden mussten“, sagte Landrat Jan Weckler, der den Feuerwehrmännern für ihre Arbeit dankte.

Rund 40 Einsatzkräfte, darunter auch die beiden Stadtbrandinspektoren Alexander Merkelbach (Niddatal) und Christian Becker (Karben), packten kräftig mit an, um die Ware vom LKW dann „portioniert“ in die alte Gymnastikhalle der Geschwister-Scholl-Schule Assenheim umzuladen. Die Aktion wurde hervorragend von Schulleitung und Hausmeisterteam sowie der benachbarten Geschäftswelt in Assenheim und Wöllstadt unterstützt.

Die Halle dient zunächst als „Interim“, bis der Wetteraukreis mittelfristig eine eigene Lagerstatt an anderer Stelle haben wird. Dann wird noch einmal ein Transport der rund 75 Paletten an ihren endgültigen Standort erfolgen müssen – aber auch das werden die Katastrophenschutz-Helferinnen und -Helfer problemlos und mit viel Freude bei der Sache schaffen.

Quelle: Pressemitteilung Wetteraukreis



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