So gegen 19:30 Uhr ging eine Mutter mit ihrem 12 jährigen Sohn in der Bönstadter Gemarkung spazieren. Dabei verlor Sie den Jungen durch die Dunkelheit und den dichten Nebel aus den Augen. Nachdem er auch einige Stunden später noch nicht zu Hause erschien wurde zunächst die Polizei gerufen. Diese fuhr in einer ersten Aktion neuralgischen Punkte in der näheren Umgebung des Waldes an.

Wie später bekannt wurde hatte der Junge bereits bei dem Spaziergang ein kleines Zelt und Schlafsack dabei.

Das derart große Suchgebiet konnte letztendlich nicht von der Polizei alleine, die sich mit 12 Personen an der Suche beteiligte, bewältigt werden. So wurde in den weiteren Schritten die Rettungshundestaffel und eine Rumpfmannschaft der Feuerwehr Bönstadt alarmiert.

Schnell verlegte man die Einsatzzentrale in das Gerätehaus um dort die weitere Vorgehensweise koordiniert abzustimmen. Man entschied sich Bönstadt über Funkmeldeempfänger komplett zu alarmieren. Hierdurch konnte die Mannschaftsstärke auf 17 erhöht werden.

Nachdem alle Waldwege von den Suchfahrzeugen abgefahren wurden kamen die Hunde zum Einsatz: In fünf Trupps bestehend aus Hund, Hundeführer und 2 ortskundigen Feuerwehrkräften wurde der Wald angefahren. Jeder Trupp hatte hierbei ein definiertes Suchfenster abzuarbeiten. Es waren schon alle Suchtrupps an den Startpunkten abgesetzt als die Nachricht kam, dass der Junge gefunden wurde.

Er hatte schlafend in seinem Zelt gelegen und dass sogar nicht weit entfernt von der Stelle die von mehreren Suchfahrzeugen mehrfach passiert wurde. Durch den dichten Nebel war das Zelt jedoch nicht einsehbar.

Insgesamt beteiligten sich 12 Polizisten, 17 Feuerwehrleute, 18 Kräfte der Hundestaffel und 6 Hunde an der Suchaktion.

Der Gesamte einsatz dauerte etwa 4 Stunden.

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