Für die Niddataler Bürger war dieser Einsatz um halb eins in der Nacht durch Sirenenalarm zumindest hörbar. Wer dann auch noch den Rollladen öffnete konnte mit hoher Wahrscheinlichkeit den hellen Feuerschein am Assenheimer Nachthimmel sehen.

In der Nähe eines Aussiedlerhofes sind ca 400 Strohballen aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Der Einsatzort wurde in mehrere Abschnitte eingeteilt. Die Assenheimer Wehr sorgte als erste eintreffende Wehr dafür, dass sich der Brand nicht auf den benachbarten Reiterhof ausbreitete. Währenddessen stellten die Wehren aus Bönstadt und Ilbenstadt die Wasserversorgung her. Hierfür wurde eine Wasserentnahmestelle an der Niddabrücke eingerichtet. Mit Hilfe des Ilbenstädter Schlauchanhängers wurde dann eine Schlauchleitung bis zur Einsatzstelle gelegt.

Während dieser Arbeiten und auch noch bis gegen 8 Uhr wurde zum Schutz der Einsatzkräfte und des Materials wurde die Straße gesperrt. Leider führte dies oft zu heftigem Unverständniss und teils auch Beschimpfungen. Das Angebot die Rolle einmal zu tauschen nahm jedoch keiner an.....

Das Ablöschen der Ballen war nicht möglich und so entschied man sich für ein kontrolliertes Abbrennen des Strohs. Mittag half man sich dann mit einem Bagger aus um die restlichen Ballen auseinanderzuziehen und abzulöschen.

Zwar ist in diesem Fall die Ursache noch unklar, dennoch sei allen Feuerteufeln gesagt, dass bei einer solchen Aktion neben hohen finanziellen Schäden nicht selten auch Tier- oder Personenschäden zu verzeichnen sind!

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