Von Rostock bis München brennen in wenigen Tagen wieder viele tausend Osterfeuer, damit das ganze auch fröhlich bleibt haben wir hier 12 Tipps zusammen gestellt:

  • Melden Sie Ihr Osterfeuer bei den örtlich zuständigen Behörden an, um Fehleinsätze, die unter Umständen gebührenpflichtig sein können, zu vermeiden.
  • Verwenden Sie, der Umwelt zuliebe, nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz. Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen haben im Osterfeuer nichts verloren.
  • Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere oder Insekten wird.
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 100 Meter) ein. Beachten Sie auch die Hauptwindrichtung.
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden mit Brandbeschleuniger, dieser birgt ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie auch dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie zusätzlich auf kleine Kinder auf, da sie schnell der Faszination des Feuers unterliegen.
  • Brennen Sie nicht zu viel Material auf einmal ab und vermeiden Sie gefährlichen Funkenflug.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Material – Ihre Nachbarn und ihre Gesundheit werden es Ihnen danken.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
  • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang. Längere Kühlung führt zur Unterkühlung der betroffenen Person. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die Notrufnummer 112.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren. Die mehr als eine Million Männer und Frauen in den deutschen Feuerwehren sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und Gefahr zu helfen.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband, www.feuerwehrverband.de



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