Wenn auch Du Lust auf ein wenig Abwechslung hast, dann komm freitags ab 18:00 Uhr ans Gerätehaus in Bönstadt!!!

Was machen wir eigentlich?

Eine gute Ausbildung in der JF besteht zu 50% aus feuerwehrtechnischer Ausbildung und zu 50% aus allgemeiner Jugendarbeit. Dieser allgemein gültige Grundsatz wird auch bei der JF Bönstadt so weiterverfolgt. Doch wie gestaltet man eine feuerwehrtechnische Ausbildung mit Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren sinnvoll? Als erfolgreichste Lernmethode hat sich bei uns das so genannte „Learning by doing“ durchgesetzt. Die Jugendlichen sollen durch den Umgang und die Anwendung des technischen Wissens ein Verständnis erlangen, welches sie sowohl theoretisch als auch praktisch anwenden können.


Hierbei ist es eine große Hilfe, wenn ältere Mitglieder neuen ihr bereits erworbenes Wissen weitergeben. Auch bei der Jugendfeuerwehr wird Teamarbeit ganz groß geschrieben. Ein solches Team ist aber nur so stark wie ihr schwächstes Mitglied. Sicher nicht immer ganz einfach, da die Fähigkeiten und die Aufnahmefähigkeit bei Jugendlichen mit solch einem Altersunterschied sehr verschieden ist.

Wettkämpfe sind hier ein Mittel Jugendliche zu motivieren und ihren Ehrgeiz zu wecken. Es gibt kaum ein besseres Mittel um ihnen Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Jugendfeuerwehren zu geben, um den eigenen Leistungsstand einschätzen zu können. Nicht selten sind hierbei auch schon herbe Enttäuschungen entstanden. Doch wie die letzten Jahre zeigen, führen die Erfahrungswerte zu einer besseren Vorbereitung seitens Jugendlicher aber auch Ausbilder, wodurch sich ein deutlicher Leistungsgewinn verzeichnen lässt. Wettkämpfe wie, der Kreiswettkampf oder der so genannte Günther-Vogt-Pokal gehören mittlerweile zu den festen Bestandteilen des Sommerprogramms unserer Jugendfeuerwehr.
Auch die alljährliche Übung der Jugendfeuerwehren der Stadt Niddatal, bietet Möglichkeit den eigenen Stand der Fertigkeiten zu testen und eindrucksvoll zu demonstrieren.
Doch auch theoretische Ansätze werden in der Jugendfeuerwehr vermittelt. Um sie jedoch interessanter zu gestalten, wird versucht sie mit kleinen Ausflügen und Exkursionen zu versehen.
Der Besuch der Leitstelle Wetterau vermittelt den Jugendlichen einen greifbaren Eindruck davon, wie Notrufe entgegen genommen und weitergeleitet werden. Sie werden Zeuge davon, wie Einsatzlagen ihren Weg bis zur Alarmierung der Feuerwehren finden.

Über den eigenen Tellerrand hinaus soll, den Jugendlichen natürlich auch die Möglichkeit gegeben werden, sich mit anderen Rettungsdiensten vertraut zu machen. Der Besuch bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Bad Nauheim bot hier Gelegenheit einen Rettungswagen und seine vielfältigen Funktionen und Eigenschaften näher unter die Lupe zu nehmen.
Nichts desto trotz bleibt jedoch immer eine große Anzahl theoretischer Unterrichtsstunden, welche in einem lockeren Klima gehalten werden und den Jugendlichen Wissen über die alltägliche Praxis hinaus vermitteln sollen.


Höhepunkt eines/-r jeden Jugendfeuerwehrmannes/ -frau ist sicherlich die Verleihung der Leistungsspange. Sie ist die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr und wird für das Absolvieren verschiedenster sportlicher, theoretischer und praxisbezogener Fähigkeiten verliehen. Ihr Erwerb ist nur im Team möglich, ein Erreichen der Auszeichnung als einziger ausgeschlossen. Auch dies ist sicherlich ein weiteres Beispiel dafür Jugendlichen den Umgang in der Gruppe zu vermitteln.



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